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" Ab dem heutigen Tag sind Sie aufgenommen in den Kreis der Handwerker, als Gesellen müssen Sie ab heute unter Beweis stellen, dass Sie etwas können ", begrüßte der Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Bördekreis, Oswald Klette, die freizusprechenden Gesellen in der Jockel-Klein-Halle der Motorsport Arena in Oschersleben. Sein Dank galt zugleich den Ausbildungsbetrieben, den Fachlehrern in den Berufsschulen und den Prüfungskommissionen.
Auch Dietmar Kaiser als Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Ohrekreis schloss sich dem Dank an. " Die Freisprechung heute ist auch Anerkennung für die Leistung, die Sie während der Ausbildung erreicht haben ", richtete er seine Worte an die Junghandwerker. Leider konnten nicht alle, die die Prüfung bestanden hatten, der Veranstaltung beiwohnen, auch weil einige den Übergang in das aktive Berufsleben schon vollzogen hatten.
" Nun haben Sie den ersten Abschnitt des Berufslebens erfolgreich abgeschlossen, es ist eine schnelllebige Zeit, die vergleichbar ist mit einem Rennen der DTM ( Deutsche Tourenwagen Masters, Anm. d. Red )", gab der Ausbildungsberater der Handwerkskammer Magdeburg, Wolfgang Schmidt, den jungen Leuten mit auf den Weg. Und auch, dass dort, wo ein Endpunkt ist, auch ein Beginn ist. Auch er wünschte nicht nur Glück, sondern sagte auch all denjenigen Dank, die den Auszubildenden zur Seite gestanden hatten. " Ohne Hilfe von außen hätte mancher sicher das Ziel nicht erreicht ", so Schmidt, der darauf verwies, dass Zivilisation ohne Handwerk nicht denkbar wäre. In der Ausbildung hätten die Junghandwerker ein solides Fundament für die Zukunft errichtet und würden Fertigkeiten beherrschen, auf die sie aufbauen könnten. Dabei könnte sich berufsbegleitendes Lernen auszahlen.
Welche Möglichkeiten dabei auch im Ausland bestehen, darüber informierte die Mobilitätsberaterin der Handwerkskammer Magdeburg, Leona Grulich : " Früher waren die Gesellen auf der Walz und auch heute ist Wandern eine Möglichkeit der Horizonterweiterung. " Man könne neue Arbeitstechniken, Kulturen und Länder kennen lernen und auch die Fremdsprachenkenntnisse verbessern.
Auch der stellvertretende Landrat Thomas Kluge motivierte die Junghandwerker, neue Leistungen anzustreben und vielleicht auch Meister ihres Fachs zu werden. Er hoffte auch, dass die jungen Männer berufliche Perspektiven im Landkreis finden, die Voraussetzungen seien nicht schlecht. Doch gute Arbeit sei nur ein Teil, auch volle Auftragsbücher und eine vernünftige Zahlungsmoral seien nötig. Fakt ist aber eins : Handwerk ist unverzichtbar !
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